HEUTE ist Aktionstag #leavenoonebehind

Besuche bei deinem Sonntagsspaziergang die Stationen und beteilige dich am interaktiven Spaziergang! Es warten Mitmachstationen.

Achtung! Bitte achte unbedingt darauf alleine oder zu zweit raus zu gehen. Halte ca. 2m Abstand zu anderen Spaziergänger*innen.

Gestalte auch eine Nachbarschaft mit Kreide, Plakaten, Schuhen oder deiner Forderung

Poste deinen Beitrag auf Social Media und sende dein Foto an stuttgart@interventionistische-linke.org oder stuttgart@seebruecke.org!

#leavenoonebehind #wirhinterlassenspuren #stuttgarthatplatz

 

UPDATE Wir hinterlassen Spuren! | am 05.04.2020 | #LeaveNoOneBehind

*+++ UPDATE zum Aktionstag #LeaveNoOneBehind 05.04 +++*

In Stuttgart werden verschiedene Stationen präpariert, um auf die Situation
an den EU-Außengrenzen aufmerksam zu machen und auch den Bezug zu den
Verantwortlichkeiten herzustellen. Die Veröffentlichung der Orte findet am
Sonntag statt. Diese Stationen können nach Veröffentlichung gerne besucht
und aktiv mitgestalten werden. Wir rufen dabei zu einem achtsamen Umgang
mit sich selbst und mit anderen auf: beachtet die allgemeinen Verhaltens-
und Hygienevorschriften!
Alle Stationen werden aber auch digital abgebildet werden, sodass man den
Stadtspaziergang auch virtuell, von Zuhause aus, verfolgen kann.

WIE KÖNNT IHR MITMACHEN???

(1) Bastelt Schilder oder Transpis, benutzt unsere Mitmach-Vorlage und
zeigt uns eure Forderungen; schnappt Kreide; schnappt euch eure Fahnen!

(2) Wenn ihr an diesem sonnigen Stuttgart sowieso einen Spaziergang
geplant habt, könnt ihr gerne die eine oder andere Station besuchen und
eure Statements hinterlassen: WICHTIG: Fotos von euch und euren Aktionen
machen; auf Social Media posten oder an stuttgart@seebruecke.org oder stuttgart@interventionistische-linke.org senden.

(3) Gerne könnte ihr euch auch von Zuhause aus oder in eurer direkten
Nachbarschaft beteiligen: Hängt Schilder und Fahnen aus dem Fenster; bemalt
die Straße vor eurem Haus mit Kreide; Hängt Forderungen vor lokale
Supermärkte, Macht ein Video und teilt uns eure Meinung mit – Lasst eurer
Kreativität gerne freien Lauf.

(4) UND WICHTIG: FOTOS, FOTOS, FOTOS – VIDEOS, VIDEOS, VIDEOS – POSTEN,
POSTEN, POSTEN!

*Für alle, die nicht zu Hause bleiben können, weil sie kein Zuhause haben!*

*Für alle, die sich nicht die Hände waschen können – einfach weil es keine
Seife gibt.*

*Für ein solidarisches Miteinander! *

*Wir lassen niemanden zurück! *

*#LeaveNoOneBehind #wirhinterlassenspuren*

Wir hinterlassen Spuren! | am 05.04.2020 | #LeaveNoOneBehind

Große Versammlungen sind zurzeit nicht zu verantworten. Genauso falsch wäre es aber, Protest dort zu unterlassen, wo er angebracht ist. Wenn wir nicht gemeinsam demonstrieren können, dann machen wir das nacheinander! Deshalb wird es einen Spaziergang geben, auf dem auch ihr eure Spuren hinterlassen könnt.

Liebe Spaziergänger*innen, merkt euch den kommenden Sonntag (05.04) vor und haltet ab 14:00 Uhr alte Schuhe und Stifte bereit.

Weitere Infos folgen!

Die Evakuierung der Menschen aus den überfüllten Lagern an der EU-Außengrenze und ihre menschenwürdige Unterbringung sollte gerade in Zeiten von Corona an allererster Stelle stehen. Doch was tut Deutschland genau jetzt, wo durch alle Kanäle tönt wir sollen Menschlichkeit und Solidarität leben? Sie zieht Europas Mauern noch höher, rüstet Frontex massivst auf und schließt zum dritten Mal einen Milliarden-Deal mit Erdogan ab. In Moria leben in einem Camp, ausgelegt für 3000 Personen, über 22.000. Kaum Zugang zu Wasser und Hygienemöglichkeitnen. Sie werden dort sich selbst überlassen. Was die EU, die europäischen und die deutsche Regierungen dort veranstalten ist reine Barbarei. Es ist aber auch ein Zeichen der Misere, dass Institutionen wie das Sozialamt für Asylbewerberleistung über das Schicksal der Menschen bestimmt und sie bei Verstößen in Kriegsgebiete zurück abschiebt. Wen wundert es also noch, wenn die Behörden auch sonst Menschen aussortiert wie schlechte Ware.

Wir brauchen keine Gesellschaft, die Institutionen hervorbringt, die den Profit und Konkurrenz vor den Menschen stellt. Es sollte egal sein, woher ich komme, welchen Pass ich habe oder wen ich liebe. Wir brauchen ein solidarisches Miteinander, nicht ein Gegeneinander, wo Milliarden für die Unternehmer und Kapitalisten oder für Rüstung da ist, aber nicht für den Menschen auf der Flucht der jetzt zu allem Übel Corona ins Gesicht blicken muss. Die Corona-Krise bezahlen die Geflüchteten und die Schwächsten in der Gesellschaft mit dem Leben oder der Existenz.

Unsere Solidarität gilt für alle Menschen! In Zeiten der Corona-Pandemie stehen wir als Bewegungen aber auch vor neuen Herausforderungen. Doch ist es notwendiger denn je, dass wir, Aktivist*innen aus diversen Bewegungen jetzt zusammenkommen und entschlossen dem verkürzten Solidaritätsbegriff entgegentreten. Wie unsere Gesellschaft nach der Corona-Zeit aussieht, wird in diesem Moment verhandelt und wir werden dies nicht denen überlassen, die jetzt die Schließung der Grenzen und autoritäre Maßnahmen abfeiern.

Lasst uns auch in diesen Zeiten über die Dinge sprechen, die beschwiegen werden.

 

Für alle, die nicht zu Hause bleiben können, weil sie kein Zuhause haben!

Für alle, die sich nicht die Hände waschen können – einfach weil es keine Seife gibt.

Für ein solidarisches Miteinander!

Wir lassen niemanden zurück! #LeaveNoOneBehind #wirhinterlassenspuren

Aktionstag rund um das Abschiebegefängnis in Pforzheim // 5.10.19

Wir, die Interventionistische Linke* Stuttgart, ruft als Teil des Antirassistische Netzwerk Baden-Württemberg am 5. Oktober 2019 zu einem Aktionstag rund um das Abschiebegefängnis nach Pforzheim auf.
Wir beginnen ab 11 Uhr. Unterstützt den Aufbau ab 10 Uhr.
Programm und Aufruf siehe Flyer:
http://www.aktionbleiberecht.de/blog/wp-content/uploads/2019/09/Flyer-Haft-2_final_13.09.pdf

Am 10. Oktober 2019 wird der Petitionsausschuss Baden-Württemberg voraussichtlich über unsere Eingabe verhandeln. Deshalb nochmals der Aufruf: Unterschreibt die Petition, mit der wir Aufklärung der Gewalt
gegen Geflüchtete in der Pforzheimer Abschiebehaft fordern.

*Petition unterschreiben!*
http://www.openpetition.de/petition/online/aufklaerung-der-gewalt-gegen-gefluechtete-im-pforzheimer-abschiebegefaengnis-nach-dem-11-mai-2019

Global Earth Strike – Weltweiter Klimastreik

20. September 2019
Global Earth Strike - Weltweiter Klimastreik

Alle fürs Klima - Für ein Klima für alle!
Raus aus Kohle, Auto und Kapitalismus!

Es wird immer heißer auf der Erde, doch die Klimapolitik der Staaten und Regierungen produziert nur weitere heiße Luft. Noch immer verschließen die politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen ihre Augen vor der simplen Tatsache, dass weitere Jahre ungebremster CO2-Produktion geradewegs in eine globale Katastrophe führen.
Die Pläne für den Kohleausstieg – viel zu langsam. Ein Bruch mit der industriellen Landwirtschaft – Fehlanzeige. Eine radikale Abkehr vom Individualverkehr, eine öffentliche Mobilität für alle jenseits vom Auto – gar nicht dran zu denken.
Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Das Versagen der herrschenden Klimapolitik liegt nicht an schlechter Beratung oder Unkenntnis der klaren Aussagen der Klimawissenschaft, dass der Menschheit die Zeit davonläuft. Sondern daran, dass die Profitinteressen der Kohle- und Autoindustrie, der Agrarlobby, der Chemiekonzerne unauflösbar verstrickt mit der politischen Macht sind.
Hoffnung macht dagegen die Klimabewegung, die in den letzten Monaten und Jahren immer weiter gewachsen ist. Überall auf der Welt bestreiken Schüler*innen und Studierende an den Fridays for Future ihre Schulen und Universitäten.
Bei Ende Gelände praktizieren Tausende den offensiven Ungehorsam gegen die Braunkohleverstromung und legen die CO2-Schleudern kurzerhand selber still.
Die Aktivist*innen von Extinction Rebellion haben damit begonnen, Blockaden und Aktionen in die Städte zu tragen.

Gemeinsam müssen wir jetzt den nächsten Schritt gehen. Denn wenn die Überhitzung unseres Planeten abgewendet werden soll, wenn nicht die Lebensgrundlagen von Millionen und Milliarden Menschen zerstört werden sollen, dann muss diese Bewegung größer, stärker, entschlossener und radikaler werden, um sich gegen die mächtigen Interessen der Verantwortungslosigkeit durchzusetzen.
Dieser nächste Schritt ist der globale Klimastreik am 20. September. Fridays for Future hat diesen Tag als den Beginn einer Aktionswoche ausgerufen, in der nicht nur die Schüler*innen und Student*innen, sondern ALLE streiken sollen.
Diesen Aufruf nehmen wir auf und wollen unseren Teil dazu beitragen, dass der 20. September und die folgende Aktionswoche Meilensteine werden, dass die Bewegung gleichzeitig breiter und radikaler wird.

Am 20. September werden wir alle zusammenkommen, aus den unterschiedlichen sozialen und ökologischen Bewegungen. Denn die Klimakrise ist untrennbar verbunden mit den anderen großen Krisen, die der Kapitalismus hervorbringt, aber nicht im Sinne der Menschen lösen kann. Wir brauchen globale Gerechtigkeit statt nationaler Grenzen, Selbstbestimmung statt Sachzwang, Befreiung vom Patriarchat und eine solidarische Wirtschaft statt zerstörerischem Wachstum.
Unsere Vision des 20. September sind viele, viele Städte weltweit, in denen Verkehr und Produktion stillstehen und in denen sich die Menschen in Massen auf den Straßen treffen.
Gemeinsam sagen wir: Schluss mit der Tatenlosigkeit! Raus aus Kohle, Diesel und Benzin! Schluss mit dem fossilen Zeitalter!
Klimagerechtigkeit statt Kapitalismus!

Interventionistische Linke

Auch in Stuttgart hat sich ein Bündnis zum Global Strike gebildet und wird ab dem 20. August mit Aktionen und Veranstaltungen den Global Strike mitgestalten. Sprecht uns an, wenn ihr oder eure Gruppe/Organisation dabei sein wollt. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Leben für Klimagerechtigkeit. Vom Hambacher Wald bis zum Euphrat: Aktivist*innen diskutieren über die Abholzungspolitik kapitalistischer Nationalstaaten.

Datum: 4. Juli, 18:00 Uhr
Ort: Umweltzentrum Stuttgart, Rotebühlstraße 86A, Stuttgart-West, 70178, Deutschland Veranstalter*innen: Demokratisches Kurdischen Gesellschaftszentrum Stuttgart e.V., Interventionistische Linke Stuttgart, Ende Gelände Stuttgart, Extinction Rebellion

Auf Kosten des Klimas und sozialer Gemeinschaften zerstören Nationalstaaten zusammen mit kapitalistischen Konzernen Wälder, Dörfer und Gesellschaften in der ganzen Welt. In jedem Land gibt es eindrucksvollen Widerstand dagegen. Robin und Indigo vom Hambacher Wald und Anselm Schindler aus der Internationalistischen Kommune in Rojava in Nord-Syrien, diskutieren über die Geschichte ihrer Bewegungen, die systematische Zerstörung lokaler Gemeinschaften und des globalen Klimas, die unmaskierten Interessen der Nationalstaaten und kapitalistische Akteure und den konsequenten Widerstand der Bevölkerungen dagegen. Über die Gemeinsamkeiten beider Bewegungen wollen wir mit euch ins Gespräch kommen.

Anselm Schindler von „Make Rojava Green Again“: In Rojava, dem kurdisch geprägten Norden Syriens, wird inmitten des Krieges um die Neuordnung des Nahen Ostens eine neue Gesellschaft aufgebaut, die neben Frauenbefreiung, und dem Aufbau radikaldemokatischer Räte auch die ökologischen Probleme in der Region angehen will. Trotz Embargo und Angriffen durch die türkische Armee. Unterstützt wird der ökologische Aufbruch auch von Internationalist*innen, die die Kampagne Make Rojava Green Again gestartet haben um einen Beitrag zu Wiederaufforstung in der Region zu leisten. Wie Imperialismus, Krieg und Naturzerstörung zusammengehören und wie wir verschiedene soziale und ökologische Kämpfe eine andere Welt verbinden können, darüber wollen wir gemeinsam diskutieren. mit euch diskutieren, wie und wo wir zusammen Heute und Morgen für Klimagerechtigkeit kämpfen können.

Robin und Indigo vom Hambacher Wald: Der Kampf um den Hambacher Wald, um uralte knorrige Buchen und Eichen, war ein Ausgangspunkt für einen Kampf um eine klimagerechte Welt. Die Baumhäuser, die wir gebaut haben, um die Abholzung der Bäume mit unseren Körpern zu verhindern wurden zum Sympol des Widerstands. Widerstand gegen ein auf Ausbeutung basierendes Wirtschaftssystem, das dabei ist unsere Lebensgrundlage zu zerstören. Im Rheinland befindet sich die größte CO2 Quelle Europas. Wir können sie blockieren, um die Verbrennung von fossilen Brennstoff auf Kosten des Rests der Welt zu verhindern. Aber um eine Gesellschaft aufzubauen, in der alle frei sind, weil für alle gesorgt ist, müssen wir einen Schritt weiter gehen und uns weitflächig organisieren.

 

Interaktive Lesung aus dem Handbuch „Nachhaltiger Aktivismus“ mit Timo Luthmann

Politisch aktiv sein und bleiben

Zusammen mit Ende Gelände Stuttgart haben wir Timo Luthmann eingeladen:

Datum: 7. Juni 2019 um 19:00 Uhr
Ort: SÖS-Treff, Arndtstr.29, 70197 Stuttgart

Die politischen wie persönlichen Herausforderungen für engagierte Menschen steigen stetig. Doch wie gehen wir mit diesen Umständen klug um, ohne auszubrennen? Was macht Aktivist*innen wie auch soziale Bewegungen widerstandsfähiger, kreativer und erfolgreicher? Wie sieht es aus mit der feinen Balance zwischen individueller Selbstverwirklichung und kollektiver Befreiung? Timo Luthmann liest ausschnittartig Teile aus dem Handbuch vor, kombiniert mit kleinen Übungen.

Mit Diskussion und Erfahrungsaustausch zu politischer Arbeit und Aktivismus Timo Luthmann (Jahrgang 1977) ist seit Mitte der 1990er Jahre in verschiedenen sozialen Bewegungen aktiv, Autor des Handbuchs Nachhaltiger Aktivismus und Trainer. Seit 2010 ist er im Rheinland und der Klimabewegung aktiv, bei ausgeCO2hlt assoziiert und Mitinitiator der Kampagne Ende-Gelände.

Sein gleichnamiges Buch auf: nachhaltigeraktivismus.org

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