#RISEUP4ROJAVA | Jetzt Widerstand leisten gegen die Angriffe auf die Revolution in Nord-Syrien

Demonstrationen in Stuttgart zur Zeit täglich ab 18 Uhr am Schloßplatz oder Lautenschlagerstraße. (18.10.)

Website: riseup4rojava.org
FB: facebook.com/riseup4rojava/
Twitter: twitter.com/RISEUP4R0JAVA
Twitter China: twitter.com/r4r_China/status/11844671194221792http://www.youtube.com/watch?v=AEnTnUFcCl4

Aktionstag rund um das Abschiebegefängnis in Pforzheim // 5.10.19

Wir, die Interventionistische Linke* Stuttgart, ruft als Teil des Antirassistische Netzwerk Baden-Württemberg am 5. Oktober 2019 zu einem Aktionstag rund um das Abschiebegefängnis nach Pforzheim auf.
Wir beginnen ab 11 Uhr. Unterstützt den Aufbau ab 10 Uhr.
Programm und Aufruf siehe Flyer:
http://www.aktionbleiberecht.de/blog/wp-content/uploads/2019/09/Flyer-Haft-2_final_13.09.pdf

Am 10. Oktober 2019 wird der Petitionsausschuss Baden-Württemberg voraussichtlich über unsere Eingabe verhandeln. Deshalb nochmals der Aufruf: Unterschreibt die Petition, mit der wir Aufklärung der Gewalt
gegen Geflüchtete in der Pforzheimer Abschiebehaft fordern.

*Petition unterschreiben!*
http://www.openpetition.de/petition/online/aufklaerung-der-gewalt-gegen-gefluechtete-im-pforzheimer-abschiebegefaengnis-nach-dem-11-mai-2019

Global Earth Strike – Weltweiter Klimastreik

20. September 2019
Global Earth Strike - Weltweiter Klimastreik

Alle fürs Klima - Für ein Klima für alle!
Raus aus Kohle, Auto und Kapitalismus!

Es wird immer heißer auf der Erde, doch die Klimapolitik der Staaten und Regierungen produziert nur weitere heiße Luft. Noch immer verschließen die politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen ihre Augen vor der simplen Tatsache, dass weitere Jahre ungebremster CO2-Produktion geradewegs in eine globale Katastrophe führen.
Die Pläne für den Kohleausstieg – viel zu langsam. Ein Bruch mit der industriellen Landwirtschaft – Fehlanzeige. Eine radikale Abkehr vom Individualverkehr, eine öffentliche Mobilität für alle jenseits vom Auto – gar nicht dran zu denken.
Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Das Versagen der herrschenden Klimapolitik liegt nicht an schlechter Beratung oder Unkenntnis der klaren Aussagen der Klimawissenschaft, dass der Menschheit die Zeit davonläuft. Sondern daran, dass die Profitinteressen der Kohle- und Autoindustrie, der Agrarlobby, der Chemiekonzerne unauflösbar verstrickt mit der politischen Macht sind.
Hoffnung macht dagegen die Klimabewegung, die in den letzten Monaten und Jahren immer weiter gewachsen ist. Überall auf der Welt bestreiken Schüler*innen und Studierende an den Fridays for Future ihre Schulen und Universitäten.
Bei Ende Gelände praktizieren Tausende den offensiven Ungehorsam gegen die Braunkohleverstromung und legen die CO2-Schleudern kurzerhand selber still.
Die Aktivist*innen von Extinction Rebellion haben damit begonnen, Blockaden und Aktionen in die Städte zu tragen.

Gemeinsam müssen wir jetzt den nächsten Schritt gehen. Denn wenn die Überhitzung unseres Planeten abgewendet werden soll, wenn nicht die Lebensgrundlagen von Millionen und Milliarden Menschen zerstört werden sollen, dann muss diese Bewegung größer, stärker, entschlossener und radikaler werden, um sich gegen die mächtigen Interessen der Verantwortungslosigkeit durchzusetzen.
Dieser nächste Schritt ist der globale Klimastreik am 20. September. Fridays for Future hat diesen Tag als den Beginn einer Aktionswoche ausgerufen, in der nicht nur die Schüler*innen und Student*innen, sondern ALLE streiken sollen.
Diesen Aufruf nehmen wir auf und wollen unseren Teil dazu beitragen, dass der 20. September und die folgende Aktionswoche Meilensteine werden, dass die Bewegung gleichzeitig breiter und radikaler wird.

Am 20. September werden wir alle zusammenkommen, aus den unterschiedlichen sozialen und ökologischen Bewegungen. Denn die Klimakrise ist untrennbar verbunden mit den anderen großen Krisen, die der Kapitalismus hervorbringt, aber nicht im Sinne der Menschen lösen kann. Wir brauchen globale Gerechtigkeit statt nationaler Grenzen, Selbstbestimmung statt Sachzwang, Befreiung vom Patriarchat und eine solidarische Wirtschaft statt zerstörerischem Wachstum.
Unsere Vision des 20. September sind viele, viele Städte weltweit, in denen Verkehr und Produktion stillstehen und in denen sich die Menschen in Massen auf den Straßen treffen.
Gemeinsam sagen wir: Schluss mit der Tatenlosigkeit! Raus aus Kohle, Diesel und Benzin! Schluss mit dem fossilen Zeitalter!
Klimagerechtigkeit statt Kapitalismus!

Interventionistische Linke

Auch in Stuttgart hat sich ein Bündnis zum Global Strike gebildet und wird ab dem 20. August mit Aktionen und Veranstaltungen den Global Strike mitgestalten. Sprecht uns an, wenn ihr oder eure Gruppe/Organisation dabei sein wollt. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Leben für Klimagerechtigkeit. Vom Hambacher Wald bis zum Euphrat: Aktivist*innen diskutieren über die Abholzungspolitik kapitalistischer Nationalstaaten.

Datum: 4. Juli, 18:00 Uhr
Ort: Umweltzentrum Stuttgart, Rotebühlstraße 86A, Stuttgart-West, 70178, Deutschland Veranstalter*innen: Demokratisches Kurdischen Gesellschaftszentrum Stuttgart e.V., Interventionistische Linke Stuttgart, Ende Gelände Stuttgart, Extinction Rebellion

Auf Kosten des Klimas und sozialer Gemeinschaften zerstören Nationalstaaten zusammen mit kapitalistischen Konzernen Wälder, Dörfer und Gesellschaften in der ganzen Welt. In jedem Land gibt es eindrucksvollen Widerstand dagegen. Robin und Indigo vom Hambacher Wald und Anselm Schindler aus der Internationalistischen Kommune in Rojava in Nord-Syrien, diskutieren über die Geschichte ihrer Bewegungen, die systematische Zerstörung lokaler Gemeinschaften und des globalen Klimas, die unmaskierten Interessen der Nationalstaaten und kapitalistische Akteure und den konsequenten Widerstand der Bevölkerungen dagegen. Über die Gemeinsamkeiten beider Bewegungen wollen wir mit euch ins Gespräch kommen.

Anselm Schindler von „Make Rojava Green Again“: In Rojava, dem kurdisch geprägten Norden Syriens, wird inmitten des Krieges um die Neuordnung des Nahen Ostens eine neue Gesellschaft aufgebaut, die neben Frauenbefreiung, und dem Aufbau radikaldemokatischer Räte auch die ökologischen Probleme in der Region angehen will. Trotz Embargo und Angriffen durch die türkische Armee. Unterstützt wird der ökologische Aufbruch auch von Internationalist*innen, die die Kampagne Make Rojava Green Again gestartet haben um einen Beitrag zu Wiederaufforstung in der Region zu leisten. Wie Imperialismus, Krieg und Naturzerstörung zusammengehören und wie wir verschiedene soziale und ökologische Kämpfe eine andere Welt verbinden können, darüber wollen wir gemeinsam diskutieren. mit euch diskutieren, wie und wo wir zusammen Heute und Morgen für Klimagerechtigkeit kämpfen können.

Robin und Indigo vom Hambacher Wald: Der Kampf um den Hambacher Wald, um uralte knorrige Buchen und Eichen, war ein Ausgangspunkt für einen Kampf um eine klimagerechte Welt. Die Baumhäuser, die wir gebaut haben, um die Abholzung der Bäume mit unseren Körpern zu verhindern wurden zum Sympol des Widerstands. Widerstand gegen ein auf Ausbeutung basierendes Wirtschaftssystem, das dabei ist unsere Lebensgrundlage zu zerstören. Im Rheinland befindet sich die größte CO2 Quelle Europas. Wir können sie blockieren, um die Verbrennung von fossilen Brennstoff auf Kosten des Rests der Welt zu verhindern. Aber um eine Gesellschaft aufzubauen, in der alle frei sind, weil für alle gesorgt ist, müssen wir einen Schritt weiter gehen und uns weitflächig organisieren.

 

Interaktive Lesung aus dem Handbuch „Nachhaltiger Aktivismus“ mit Timo Luthmann

Politisch aktiv sein und bleiben

Zusammen mit Ende Gelände Stuttgart haben wir Timo Luthmann eingeladen:

Datum: 7. Juni 2019 um 19:00 Uhr
Ort: SÖS-Treff, Arndtstr.29, 70197 Stuttgart

Die politischen wie persönlichen Herausforderungen für engagierte Menschen steigen stetig. Doch wie gehen wir mit diesen Umständen klug um, ohne auszubrennen? Was macht Aktivist*innen wie auch soziale Bewegungen widerstandsfähiger, kreativer und erfolgreicher? Wie sieht es aus mit der feinen Balance zwischen individueller Selbstverwirklichung und kollektiver Befreiung? Timo Luthmann liest ausschnittartig Teile aus dem Handbuch vor, kombiniert mit kleinen Übungen.

Mit Diskussion und Erfahrungsaustausch zu politischer Arbeit und Aktivismus Timo Luthmann (Jahrgang 1977) ist seit Mitte der 1990er Jahre in verschiedenen sozialen Bewegungen aktiv, Autor des Handbuchs Nachhaltiger Aktivismus und Trainer. Seit 2010 ist er im Rheinland und der Klimabewegung aktiv, bei ausgeCO2hlt assoziiert und Mitinitiator der Kampagne Ende-Gelände.

Sein gleichnamiges Buch auf: nachhaltigeraktivismus.org

Fotoausstellung: Ökologisches Frauendorf Jinwar

Jinwar ist eine ganz praktische Umsetzung der Ideen der Revolution in Syrien. Dort leben Frauen* selbstorganisiert und ökologisch ohne Eingriffe durch patriarchale, kapitalistische oder staatliche Herrschaft. Für uns als Interventionistische Linke Stuttgart ist Jinwar ein Vorbild auch für unser Gesellschaft jenseits unserer imperialen Lebensweise und mit die Realisierung eines konsequenten intersektionalen Feminismus. Neben vielen anderen Projekten ist auch das Frauendorf Jinwar akut von den Angriffen durch das türkische Militär und ihren islamistischen Helfern gefährdet. Jinwar liegt nur wenige Kilometer südlich der Grenze zwischen Syrien und der Türkei. Wir zeigen diese Ausstellung zusammen mit unseren Kurdischen Freund*innen auch, um zu zeigen welchen Menschen und Ideen bei einem Angriff des türkischen Militärs die Vernichtung droht.

Zur Fotoausstellung wird es einen Vortrag und eine Ausstellungsführung von der Internationalistin Marlene Förster geben, die beim Aufbau des Frauendorfes und in den demokratischen Rätestrukturen des Dorfes mitgearbeitet hat:

Vortrag am 22. Mai 2019 um 17:30 Uhr

Ausstellungsführung am 23. Mai 2019 um 19:00 Uhr

im Theater Rampe in der Filderstraße 47, nähe Marienplatz.

Weiterlesen „Fotoausstellung: Ökologisches Frauendorf Jinwar“

Veranstaltungshinweis: Rechter Feminismus? ,Unsere Frauen‘ und die Externalisierung sexualisierter Gewalt

Am 23.3.2019 lädt Queerfeminismus Stuttgart ein zu Vortrag und Workshop
mit Kaffee und Kuchen.

15-18 Uhr – Kulturzentrum Merlin Stuttgart

Mehr Infos auf: http://www.facebook.com/events/544980442674973/

Judith Goetz ist Literatur- und Politikwissenschaftlerin und Mitglied
der Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit
(www.fipu.at) sowie des Forschungsnetzwerks Frauen und Rechtsextremismus
(www.frauen-und-rechtsextremismus.de). Sie ist Mitherausgeberin der
Sammelbands „Untergangster des Abendlandes. Ideologie und Rezeption der
rechtsextremen ,Identitären'“.

Veranstaltung und Diskussion: Refugee Village for Freedom – Solidarity Farm Land (Athen)

Freitag,
der 15. März,
18 Uhr,
SÖS-Treff

(Arndtstraße 29, Stuttgart-West)

Der Hintergrund des Projektes ist ein Netzwerk von besetzten Häusern in Athen (1. – 5. School Squat) und einer Kooperative in Griechenland. Teile der Aktivist*innen aus den School Squats, die fast vollständig aus Menschen mit Fluchterfahrung besteht, betreiben seit einiger Zeit eine Kommune ca. 80 km von Athen entfernt. Sie versuchen dort durch Landwirtschaft die schlechte Versorgungslage der Squats zu verbessern, denn der griechische Staat zahlt an diese Geflüchteten keine Sozialleistungen. Nachdem in den Squats schon Wohnen und Bildung als Bedürfnisse organisiert werden, ist die Versorgung mit Lebensmitteln ein weiterer Schritt zu mehr Autonomie. Der Vortrag wird das Projekt sowie den griechischen Kontext vorstellen, ist also zwischen einem Reisebericht und einer Analyse angesiedelt.

Anschließend findet eine Diskussion über Perspektiven auf Flucht und Selbstversorgung in Stuttgart statt. Eintritt frei.

Der Referent, ein Aktivist aus Deutschland, lernte das Projekt Anfang Oktober 2017 kennen und besuchte es im März 2018 um es in der Anfangsphase mit privat gesammeltem Spenden zu unterstützen.

Mehr Infos über das Projekt auf: facebook.com/solidarityfarmland/

Die Veranstaltung richtet sich an Einzelpersonen oder Initiativen aus Stuttgart die sich mit den Themen Ökologie oder Fluchtursachen beschäftigen.

Da nicht nur Griechenland, sondern die ganze Welt (und vielleicht auch vermehrt Deutschland) immer wieder in verschiedene (Wirtschafts-/Umwelt-)Krisen stürzt, wollen wir mit euch zusammen überlegen inwieweit Selbstversorgung und Selbstorganisation Teil einer Krisenbewältigungsstrategie und Teil einer Klimagerechtigkeit sein kann. Inwiweit dies eine Perspektive für Geflüchtete ist. Und inwieweit die Initativen in Stuttgart bereit sind sich mit solchen Themen zu befassen.

Flyer (1/3 DIN A4):

Organisiert von der Inter-ventionistischen Linken Stuttgart.

Kontakt: stuttgart@interventionistische-linke.org

Mehr Infos auf: ilstuttgart.wordpress.com

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